2065: Der Spieler übernimmt die Rolle eines Elitekämpfers einer Spezialeinheit namens „First Encounter Assault Recon“ - kurz „F.E.A.R.“ -, die das Gebäudekomplex der Armacham Technology Corporation infiltrieren soll, einer stark vom US-Staat unterstützten Firma für High Tech-Waffen. Dieser wurde scheinbar von einer umfangreichen paramilitärischen Einheit eingenommen, dessen Mitglieder als „Replica“ bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um geklonte Supersoldaten, die nun unter dem telepatischen Einfluss von den kannibalistischen Paxton Fettel stehen, dessen Vergangenheit scheinbar mit ATC verbunden ist. Während des Einsatzes muss der Protagonist nicht nur versuchen, die Geheimnisse rund um Fettel und ATC zu lüften und ihn zu entmachten, sondern auch seinen psychologischen Einflüssen stand zu halten. Durch seine telepatischen Fähigkeiten taucht er immer wieder als Stimme im Kopf auf und hinterlässt zudem rätselhafte Bilder. Allerdings scheint auch Fettel selbst psychisch durch einen Geist beeinflusst zu sein, der in Form eines kleinen Mädchens namens Alma auftaucht und ihm offenbar Anweisungen gibt. Sie nimmt ebenso immer wieder Kontakt zu dem namenlosen Protagonisten auf und beschert ihm dabei alptraumhafte Visionen.
"F.E.A.R." ist trotz der hervorragenden Technik und des guten Gameplays ein relativ bemühter Gruselshooter, dem es etwas an Pep mangelt, obwohl oder vielleicht gerade weil er sich stark den Mitteln des asiatischen Horrorfilms und bei Mangas bedient. Erfahrene Horrorspieler werden die Shockeffekte eher nur wahrnehmen, anstatt sich richtig von Ihnen mitreissen zu lassen. Trotzdem genießt das Spiel vor allem bei der Presse einen hervorragenden Ruf und wird in den höchsten Tönen gelobt. Aller Kritik zum Trotz, die wir in unserer Rezension näher erläutern, hat "F.E.A.R." trotz seiner offensichtlichen Schwächen durchaus Stil.