Ein glutrotes Meer verschlingt die Umgebung des Dorfes Hanuda und der Klang einer Sirene lockt die Bewohner in das rote Wasser, aus dem sie als lebende Tote wieder auftauchen. Der Spieler übernimmt die Rolle verschiedener Figuren, die alle unterschiedliche Beziehungen zum Geschehen haben, die zusätzlich zu unterschiedlichen Zeiten spielen.
"Forbidden Siren" bleibt als einer der ambitioniertesten Versuche in Erinnerung, das Survival Horror-Genre grundlegend mit neuen Impulsen zu versorgen. Die Spielfiguren werden mit der Fähigkeit ausgestattet, durch die Augen ihrer Gegner sehen zu können. Entsprechend wurde das Gameplay sehr Steath-lastig angereichert. Mit Waffengewalt kommt der Spieler nur selten weiter. Auch die Erzählstruktur differenziert sich enorm von Genrevertreter und stellt sich eher als Puzzlewerk dar, aus dem sicher der Zusammenhang nach und nach zusammensetzt.
"Forbidden Siren" wird von Freunden des Survival Horrors zwar geschätzt, gilt bei denen und den Kritikern aus der Presse aber als zu unausgewogen, unausgereift und frustrierend. Gelobt wird allgemein jedoch die gelungene Atmosphäre, die klar von Titel wie "Silent Hill" und asiatischen Horrorfilmen beeinflusst ist.