"Kuon" spielt während der Heian Periode im 12. Jahrhundert in Japan. Gesteuert werden insgesamt drei Protagonisten. Die Geschichte dreht sich um den Exorzisten Doman, der dazu beauftragt wird, ein verfluchtes Anwesen zu untersuchen. Als dieser von seiner Mission nicht mehr zurückkehrt, machen sich seine Töchter zusammen auf die Suche nach ihrem Vater. Ebenso macht sich eine weitere junge Frau namens Sakuya auf die Suche nach ihrem Meister. Spielt der Spieler die Szenarien der Schülerin und der beiden Schwestern komplett durch, schaltet sich ein weiteres Szenario frei, dass die Perspektive von Doman offenbart.
"Kuon" orientiert sich an der japanischen Geister- und Dämonenmythologie und bedient sich der Mittel japanischer Fantasy- und Horrorfilme, die in einem ähnlichem Setting angesiedelt sind. Neben der künstlerisch sehr ansprechenden Aufmachung stellt auch der Einsatz von Zauberkarten eine Besonderheit im Genre dar. "Kuon" ist jedoch weitesgehend bei den Kritikern durchgefallen, da es durch die Verwendung der drei Perspektiven viele Szenen wiederholt und zudem über eine stellenweise unpräzise Steuerung verfügt.