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Zimmer 1408

Gepostet am: 17 September, 2007 - 22:06 von SenorKaffee
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Als Silent Hill Fan weiss man ja alles über seltsame Dinge die in Hotelzimmern und Apartmenträumen vor sich gehen. Aufgrund des sehr interessanten Trailers habe ich mir die Stephen King Verfilmung gerade im Kino beguckt.

Die Vorgeschichte: Seit dem Tod seiner Tochter ist der Autor Mike Enslin (John Cusack) zum Zyniker geworden, der durch die Weltgeschichte reist und parapsychologische Vorkommnisse als Scharlatanerei überführt. Krönender Abschluss seines neuesten Buches soll ein Kapitel über das mysteriöse Zimmer 1408 eines New Yorker Edelhotels werden. Gegen den massiven Wiederstand des Hotelmanagers Gerald Olin (Samuel L. Jackson) bucht sich Enslin für eine Nacht in dem Zimmer ein - trotz der dringlichen Warnungen, dass 1408 mehr als 50 Menschen auf dem Gewissen hat und es niemand länger als eine Stunde dort aushält.

Die ganze Geschichte baut sich schön auf, die Ausstattung ist erstklassig, die Schauspieler gut und der Soundtrack eingängig. Ein Hit also? Hmrmrmr, nicht so wirklich. Stellenweise wirkt der Handlungsverlauf trotz oder gerade wegen der abwechslungsreichen Inszenierung ziemlich ziellos. Im Finale musste ich mir schon ein Tränchen aus dem Knopfloch drücken, aber so wirklich vorher nie gesehenes passiert in diesem Film nicht. Der Film beansprucht im Werbematerial für sich, dass man alle Schrecken, denen man in diesem Hotelzimmer begegnet, selbst mitgebracht hat. Das wird leider nicht konsequent durchgehalten, sofern ich nichts verpasst habe, sind nur wenige Aspekte wirklich aus dem Hauptcharakter begrübdet.

Für den Kinoabend mit nicht ganz so abgestumpften Kollegen sicherlich eine gute Wahl.


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Ich hab mittlerweile auch

Gepostet am: 27 September, 2007 - 15:57 von kowa
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Ich hab mittlerweile auch schon von ziemlich vielen Leuden gehört, dass der Film recht gut sein soll und vor allem John Cusacks One-Man-Show beeindruckt. Ich denke, ich werde ihn mir auch mal ankuggen.

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Ich hab mir den Film gestern

Gepostet am: 4 Oktober, 2007 - 11:56 von kamikatze
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Ich hab mir den Film gestern auch angesehen und muss sagen, dass mir diese ausgelutschte Familientodtragödie-wird-zum-Psychohorror-für-den-Helden Geschichte langsam zum Hals raushängt. Ich hatte genau zwei Enden für den Film von vornherein abgesehen:

*Spoiler*

Nummer 1:
Der ganze Horror findet seinen Höhepunkt, indem ein riesiges, grunzendes, rauchendes Megamonster aus der Wand kommt und mit grummeliger Stimme bekanntgibt, dass der Protagonist besser auf die Warnungen seiner menschlichen Gefährten gehört hätte, was das Zimmer betrifft....

oder Nummer 2:
Der Protagonist wird mit seinem überaus grossen Trauma eines Familiendramas konfrontiert und das tote Kind erscheint in mitten des Horrors um ihm zu sagen, dass es ihn lieb hat, wobei der Held sofort in Tränen ausbricht und trotz aller gruseligen Aspekte, die er vorher dank seines starken Bewusstseins ignoriert hat, misst er grade DIESER Halluzination die Realität bei und fängt an zu heulen.

*Spoiler Ende*

Ich sags ja - eins von beidem MUSSTE in Kraft treten. Daher war der Film für mich von vornherein absehbar und hat mich nicht wirklich unerwartet getroffen.

Story: 4- (Hätte man mehr draus machen können)
Optik: 1
Charakter: Langweilig
Soundkulisse: War da eine? Emoticon: Lächeln
Plot: Miserabel

Fazit: 4 mit schön aussehenden Kulissen

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