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Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre

Gepostet am: 9 Oktober, 2006 - 00:33 von Mighty
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Da lief er nun, vor 10 minuten auf Contra 7: Das Remake[*i] von "Blutgericht in Texas" (Emoji (Europa): lachen was für ein Trash-titel!), in der gekürzten 16 Fassung.
Der Plot: Fünf Freunde (Emoji (Europa): lachen) sind auf dem Weg von Mexico nach Dallas. Unterwegs gabeln sie ein völlig verwirrtes Mädchen auf, die sich im Wagen dasLeben nimt und neben ihrer Leiche auch bedeutungsschwangere worte zurücklässt. Mit den Nerven am Ende hält die Clique um Erin (überzeugende Jessica Biel, Blade 3) im nächsten Kaff. Dubiose Gestalten verweist sie ständig zu anderen Treffpunkten mit dem Sherrif. In einem noch weiter abgelegenen Landhaus, in dem nur ein alter mann im Rollstuhl (ohne Beine!?) wohnt, scheinbar, will Erin mit ihrem Kumpel Camper selbst die Polizei anzurufen. Der Mann zieht es vor, selbst anzurufen. Während dessen muss der Erste unbemerkt verschleppt und aufgehängt o_0. der inzwischen angekommene Sherrif liefert eine bizzare Show ab, er verpackt die Leiche und schwirrt ab. Auf der Suche nach ihrem Freund Camper trifft die Clique auf den Kettensägen-schwingenden "Leatherface". Eine brutale Hetzjagd beginnt.

Da ist es wieder. Aufstellende Nackenhaare, Angstschweiß. schon lange hat mich ein Horrorfilm nicht mehr so gepackt, eigentlich nie. Ich habe bis zur letzten Sekunde mit Erin gelitten, ihre Panik miterlebt. Wenn Leatherface seine Kettensäge durchs Bild schwingt habe ich den atem angehalten und mich dabei erwischt wie ich: "Lauf Schlampe! Lauf!" (jaja, aus scary movie 1) geschrien hab. Unglaublich. Der Film der von Michael Bay nur Produziert wurde könnte Parte für Hostel (blöder film) gestanden haben. Diverse Kellerszenen erinnerten mich spontan an Eli Rotts Gore-show. Der Farbton wird ähnlich in braun-grün gehalten. die Kamara steht immer genau richtig, so das man den irren Killer nie ganz sieht, und meist nur aus der Perspektive des Verfolgten, und das in hektischen schnitten. In dieser Fernseh-Version scheint die Schere nicht so grob gesetzt worden zu sein, man bemerkt Schnitte nicht, und vermisst hab ich die Splattereffekte nicht wirklich.

Lobenswert ist, das die Charactere angenehm realistisch handeln, ihr Leben retten wollen, dafür auch mal einen freund zurücklassen müssen (ohne jemanden auszuliefern). Es gibt keine Helden unter ihnen und sie wollen nicht um jeden Preis hinter das schreckliche Geheimnis kommen.

Für einen Film, dessen Titel eigentlich schon den ganzen inhalt erklären sollte, hat mich Texas Chain Saw massacre postiv überrascht.
Schon so lange habe ich nicht mehr bei einem Film so mitgefiebert. Nachdem ich das Ende kenn, wird er mich ein zweites Mal nicht so von den Socken hauen, aber es war mal wieder erfrischend, sich so zu gruseln.

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