<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Monty on Frightening - play with your fears</title><link>https://www.frightening.de/authors/monty/</link><description>Recent content in Monty on Frightening - play with your fears</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Fri, 25 May 2018 14:49:11 +0100</lastBuildDate><atom:link href="https://www.frightening.de/authors/monty/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Wenn Sirenen weinen</title><link>https://www.frightening.de/wenn-sirenen-weinen/</link><pubDate>Tue, 04 Feb 2014 04:31:04 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/wenn-sirenen-weinen/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich habe beschlossen, eine Geschichte zu schreiben. Eine Geschichte, die sicherlich niemandem gefallen wird, und die auch nichts gutes erzählt, aber dennoch eine Geschichte. Ich widme sie vor allem all den Tätern auf der Welt, die bislang glaubten, ihre Verbrechen würden folgenlos bleiben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grau! „Was auch sonst?“ dachte Sunny, als er das Rollo seines Fensters hoch zog.&lt;br /&gt;
Es war ja immer grau. Er konnte sich noch daran erinnern, daß seine Mutter ihm früher immer von einem Ort erzählt hatte, an dem der Himmel nicht grau ist. Ein Ort, an dem eine große, runde Sonne hell und warm an einem riesigen, blauen Himmel stand.&lt;br /&gt;
Sie sagte, daß die Sonne so warm sei, daß man in manchen Monaten des Jahres barfuß nach draußen gehen konnte, und keinen Pulli tragen brauchte. Ja, die guten alten Märchen. Natürlich kannte jedes Kind diese Fabel der Sonne und des blauen Himmels, aber niemand glaubte es je. Es war eben eine von vielen Geschichten, die Eltern ihren Kindern am Bettrand erzählten. Es gab keine Sonne. Keinen blauen Himmel. Nicht hier. Nicht in Treesville.&lt;br /&gt;
Dennoch hielten manche Menschen daran fest. Als Hoffnung, vielleicht auf eine bessere Zeit.&lt;br /&gt;
In der Schule hatte er gelernt, daß der graue Himmel und der dicke Nebel, der wie ein gewaltiger Brautschleier über der Stadt hing, mit den Toten kam. Was wäre Treesville ohne seine Toten?&lt;br /&gt;
Vor ein paar hundert Jahren, wo die Fabel der Sonne ihren Ursprung nahm, war die Stadt ein ruhiger, verträumter, kleiner Ort gewesen. Die Menschen waren freundlich und man versuchte einander stets mit einem Lächeln auf den Lippen zu begegnen. Das alles sollte eine grausige Wende nehmen, als die Pest in Treesville einkehrte. In nur ein paar Monaten rottete die Seuche einen Großteil der Einwohner aus und hinterließ nichts weiter, als Tod, Gestank und Trauer. Es gab mehr Gräber auf den Friedhöfen, als gesunde Menschen in den Häusern, und als selbst der Friedhof keinen Platz mehr bot, warfen die Bewohner ihre Toten in den kleinen See, der nicht fern von Treesville, zwischen zwei bewaldeten Hügeln lag.&lt;br /&gt;
Mit dem Tod kam der Nebel.&lt;br /&gt;
Sunny entschloß sich dazu, das Rollo wieder runterzuziehen.&lt;br /&gt;
Manchmal hatte er das Gefühl, daß das alles nicht richtig sein konnte. Daß es nicht der Zustand war, der eigentlich herrschen sollte. Nebel!&lt;br /&gt;
Er ließ sich auf sein Bett fallen und starrte in den blinden Spiegel, der neben den Trümmern eines Schreibtisches nicht fern von ihm in der Zimmerecke stand. Was gäbe er darum, in der Fabel zu leben, die ihm Mutter immer erzählte?&lt;br /&gt;
„Mutter“&lt;br /&gt;
Wer war sie überhaupt? Wann immer er an sie dachte, war es, als wehte ein Hauch von Fliederparfum um seine Nase. Ein vertrauter Geruch, mit dem er eine gewisse Art von kindlicher Geborgenheit verband. Fliederparfum! Es war das einzige, woran er sich erinnerte. Mutter war alles und jeder. Sie hatte die Stimme unzähliger Kinder, die Sunny im Laufe der Zeit sprechen hörte, und ihr Gesicht war ein Zerrbild aus Schatten und Schemen – bedeutungslos und unerreichbar. Sie hatte ihn verlassen.&lt;br /&gt;
Sunnys Knie schmerzte. Er schaute auf die Uhr. Das Essen würde jeden Moment ankommen.&lt;br /&gt;
Jeden zweiten Tag kam ein Pick-Up zum Heim raufgefahren, der den Rest Essen brachte, den Krankenhäuser, Schulen und Seniorenheime übrig hatten.&lt;br /&gt;
Ja, Sunny lebte in einem Heim. Es war kein normales Heim, so wie man es kennt. Es war ein großer, mehrstöckiger Hausblock, ein Stückchen außerhalb der Stadt, den eine schmutzig graue Fassade zierte. Ein hoher, rostiger Gitterzaun grenzte es von der einzigen Straße ab, die nach Treesville hineinführte. Fast niemand wäre je auf die Idee gekommen, diese Straße zu nutzen, denn es gab keinen einzigen vernünftigen Grund, das Heim aufzusuchen, und aus Treesville hinaus fuhr kaum jemand. Menschen, die ihre Kinder dort ablieferten, würden sich nie wieder nach ihnen erkundigen. War es vor vielen Jahren noch ein gutes Internat gewesen, so beschloß der Bürgermeister daraus ein Heim zu machen: Das Heim der Verbannten, und Sunny war einer von ihnen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Silent Hill 2 - Plotguide</title><link>https://www.frightening.de/silent-hill-2-plotguide/</link><pubDate>Thu, 20 Jul 2006 16:02:44 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/silent-hill-2-plotguide/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="dropcap"&gt;S&lt;/span&gt;ilent Hill 2 – Der Teil, welcher am meisten Fragen offen gelassen hat …&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie oft haben sich die Spieler am Ende des Spiels an den Kopf gepackt und sich gefragt: „Was sollte das denn jetzt?“ – Nunja, ich für meinen Teil habe SH2 so oft gespielt, daß ich es an meinen 10 Fingern nicht mehr abzählen kann, kleinste Details beobachtet und Charakteranalysen gemacht, und einfach nur rumgerätselt, soweit es ein Psychologieamateur kann.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin mir ziemlich sicher, daß man viele Dinge in dem Spiel durchaus überinterpretieren kann, da jeder sich denken wird: „Solch winzige Details haben bestimmt nichtmals die Programmierer gemerkt.“ Jedoch, wenn die Programmierer es nicht tun, wer dann? 😉&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Resident Evil (Remake)</title><link>https://www.frightening.de/resident-evil-remake/</link><pubDate>Fri, 14 Jul 2006 12:55:37 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/resident-evil-remake/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="dropcap"&gt;R&lt;/span&gt;esident Evil, bekannt als Vater aller Survival Horror Spiele. Auch wenn dies nicht so ganz stimmt, sind bisweilen sind einige Jahre seit dem ersten Teil des Gruselschockers vergangen, der ein völlig neues Licht auf die Welt der Videospiele geworfen, und sämtlichen erfahrenenen Horrorfreaks noch das fürchten gelehrt hat. Somit war es keine an den Haaren herbeigezogene Idee von Capcom, ein Remake des ersten Teils auf den Markt zu werfen; sollte dies jedoch kein billiger Abklatsch werden, sondern eine ausgereifte Präsentation, die von allen Seiten glänzen kann. Dem Spieler ist es nun erlaubt, den Meilenstein in einem völlig neuen Licht zu sehen – eine Detailfülle, die es in dem damaligen PSOne Spiel noch nicht gab.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Galerians</title><link>https://www.frightening.de/galerians/</link><pubDate>Thu, 13 Jul 2006 22:03:06 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/galerians/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span class="dropcap"&gt;A&lt;/span&gt;bhängig!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Mit dem Spiel “Galerians” bietet uns Crave Entertainment ein Action Adventure besonderer Art. Anders als übliche Spiele des Genres besteht hier der Grossteil nicht aus dem Niedermetzeln von Zombies oder Monstern. Man sammelt auch keine Medikits ein – Nein, diesmal sind es Drogen, die dein Leben und auch den Zeitpunkt deines Todes bestimmen …&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Handlung von „Galerians“ ist in einer düsteren Zukunft angesiedelt und spielt in einer fiktiven Stadt namens Michelangelo City. Dort entwickeln zwei berühmte Wissenschaftler, Dr. Steiner und Dr. Pascalle, den Supercomputer Dorothy, der über eine unglaubliche künstliche Intelligenz verfügt und in der Lage ist, selbständig Entscheidungen zu treffen und seine eigenen Kreisläufe eigenständig zu replizieren. Dorothy entwickelt im Laufe der weiteren Selbstentwicklung völlig neue Zellkreisläufe und verwirft die ursprünglichen, welche von den Wissenschaftlern stammen. Schnell übernimmt er sämtliche Computernetzwerke und wird zum alles beherrschenden „Mutter“-Computer von Michelangelo City.&lt;br /&gt;
Mit der Zeit entwickelt Dorothy aber eine Abneigung gegen Menschen und stellt sich Fragen im Schlage von „Warum habe ich nicht das Recht, ein derart minderwertiges System wie die Menschheit einfach auszulöschen?“ oder „Warum darf ich die Menschen nicht töten, wo sie sich doch gegenseitig umbringen?“. Dorothy sucht nach Antworten auf ihre Fragen und findet eine Lösung im sog. „Familienprogramm. Damit hat das Ende einen Anfang genommen …&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>