<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Kurzgeschichte on Frightening - play with your fears</title><link>https://www.frightening.de/tags/kurzgeschichte/</link><description>Recent content in Kurzgeschichte on Frightening - play with your fears</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Fri, 25 May 2018 14:41:43 +0100</lastBuildDate><atom:link href="https://www.frightening.de/tags/kurzgeschichte/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Koinzidenz (pt. 1)</title><link>https://www.frightening.de/koinzidenz-pt-1/</link><pubDate>Tue, 04 Feb 2014 04:45:11 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/koinzidenz-pt-1/</guid><description>&lt;p&gt;Licht.&lt;br /&gt;
Etwas Licht bahnt sich den Weg durch die Jalousien und färbt den Raum blau.&lt;br /&gt;
Das endlose Geräusch einiger Autos, die sich jetzt schon durch das Örtchen schieben als wäre es Rush Hour in einer Großstadt.&lt;br /&gt;
Ed blinzelt ein paar mal und dreht sich auf den Rücken. „Warum immer ich?“, stöhnt er, während er die Risse in der Decke betrachtet.&lt;br /&gt;
„Ich hasse es.“&lt;br /&gt;
Wenn sein Geburtstag auf einen Werktag fällt, das hasst er. Es war letztes Jahr so. Und Vorletztes. Und die Jahre davor auch. Soweit er sich erinnern kann. Er hasst es in der Schule und im Bus angesprochen zu werden. Die Leute fangen dann immer so einen blöden Smalltalk an. Und es reden Leute mit ihm mit denen er sonst kein Wort wechselt. Das hasst er auch. Doch das allerschlimmste…&lt;br /&gt;
„Oh, Fuck … achtzehn …“&lt;br /&gt;
Er bedeckt sein Gesicht mit den Händen, stöhnt und strampelt mit den Beinen wie ein Kleinkind das auf irgendetwas wütend ist.&lt;br /&gt;
„Ach Mann, was soll’s …“, sagt er zu sich selbst und schwingt sich aus dem Bett.&lt;br /&gt;
Darauf vorbereitet was ihn erwartet, betritt er die Essdiele.&lt;br /&gt;
„HAPPY BIRTHDAY!“&lt;br /&gt;
Natürlich ist die ganze Familie schon wach und hat kichernd auf Ed gewartet.&lt;br /&gt;
„Komm her, mein 18-jähriger Sohn!“, sagt der stolze Vater mit ausgebreiteten Armen. Ed geht zögerlich auf ihn zu und umfasst seinen Dad. Es kommt ihm etwas komisch vor. Er hat seinen Vater schon sehr lange nicht mehr umarmt. Überhaupt ist er überrascht, dass er weiß wie alt sein Sohn geworden ist. Jedoch interessiert sich Ed viel mehr für die Geschenke die im Wohnzimmer auf dem Couchtisch ein buntes Häufchen bilden.&lt;br /&gt;
Nachdem alle umarmt und sich bei jedem bedankt wurde gibt es Frühstück und schon muss Ed zum Bus. Er hätte lieber ein paar seiner Geschenke aufgemacht…&lt;br /&gt;
Weil nicht mehr viel Zeit bleibt, springt er in seine Dockers Sports (die er sowieso nie zumacht), wirft sich seine dicke Jacke drüber inklusive Rucksack (nicht für den heutigen Unterricht gepackt) und rennt aus dem Haus.&lt;br /&gt;
„Fuck, Fuck, FUCK!“ Der Bus steht schon da. Ed rast über die Straße ohne zu kucken ob Autos kommen und erreicht noch die Vordertür des RPT-Bus. Er zeigt dem unbekannten, jungen Busfahrer sein Ticket und wirft sich vom Sprinten erschöpft auf einen Platz am Fenster, sein Rucksack auf den freien Sitz daneben. Er atmet einmal durch, und sieht sich um. Er muss grinsen. Perfekt. Niemand da den er kennt. Das heißt keine Konversation. Der Bus ist heute sogar angenehm leer. Also gibt es auch keine kloppenden Kinder und nur ein paar Jugendliche die einen zu lauten Walkman haben.&lt;br /&gt;
Der Bus fährt los.&lt;br /&gt;
Es sind 17 Kilometer von seiner Haltestelle bis zur Schule.&lt;br /&gt;
Das dunkle, blaue Etwas, dass Ed durch die beschlagenen Fenster des Busses sieht macht ihn müde. Es fällt ihm schwer seine Augen offen zu halten. Als der Bus das Ringvalley erreicht, durchfahren sie, wie immer im Herbst, einen dichten Nebel, sodass der Busfahrer etwas Gas wegnimmt.&lt;br /&gt;
Ed kommt es wie eine Ewigkeit vor, ausserdem ist er so verdammt müde.&lt;br /&gt;
„Naja, wird heute wohl besonders neblig sein.“ denkt er unbekümmert und öffnet seinen Rucksack um nachzusehen, was er heute für Unterricht hat: „Scheisse, die Zigeunerin!“ Seine Mathelehrerin. Er nennt sie die Zigeunerin, weil sie immer in bunten Klamotten und geschmacklosen (und ebenso bunten) Ohrringen rumläuft. Ihm graut es schon davor heute wieder einen Strich inklusive Standpauke zu bekommen, da er, wie üblich, keine Hausaufgaben gemacht hat. „Und der Jones. Na super.“ Geschichte. Sein absolutes Hass-Fach. „Hoffentlich überprüft der nich die Ha—-„&lt;br /&gt;
Er kann nicht zuende denken, da plötzlich ein in den Ohren schmerzender Lärm den Bus füllt.&lt;br /&gt;
Es hört sich an, wie ein großes Erdbeben (er hatte noch nie eins miterlebt), aber irgendwie technischer.&lt;br /&gt;
Ein technisches Grummeln und Rattern.&lt;br /&gt;
Der Busfahrer steigt auf die Bremsen, sodass Ed in den Vordersitz gedrückt wird und er in den Fußraum fällt. Die anderen Passagiere, vor allem die jungen Mädchen, schreien auf, weil sie ebenso durch den Bus geschleudert wurden. Die Lampen im Bus erlischen.&lt;br /&gt;
Der Bus kommt zum stehen.&lt;br /&gt;
Ed sieht den Inhalt seiner Schultasche über den ganzen Boden verstreut. Er hält sich am Sitz fest und zieht sich wieder nach oben.&lt;br /&gt;
In den hinteren Reihen erkennt er die anderen, hinter den Rückenlehnen kauernden oder verwirrt umherschauenden Kids.&lt;br /&gt;
Das Geräusch ist weg.&lt;br /&gt;
„Was … zur Hölle …. war DAS?!“, stammelt Ed. Stille. „K-keine Ahnung!“, flüstert der Busfahrer von vorne. Ed dreht sich um: „Was war das für ein Geräusch?“ Eins der Kids ruft „Hörte sich an wie eine Explosion.“ „Nein, eher … eher wie ein Erdbeben.“ sagt Ed leise.&lt;br /&gt;
Ein junger Typ, der aus einem Fenster kuckt ruft: „Könnt ihr was sehen?“ Ed geht auch zu einem Fenster.&lt;br /&gt;
“ … so dunkel …“&lt;br /&gt;
Plötzlich erhellt ein heißes, gleißendes Licht den Bus. Ed wird vollständig geblendet. Es tut weh. Er verdeckt seine Augen, weicht vom Fenster zurück und schreit: „Aaah! Meine Augen! Scheisse!“&lt;br /&gt;
Der ohrenbetäubende Lärm ist wieder da. Jetzt klingt er allerdings wie ein stechendes Piepen, oder wie das Jaulen tausender Wölfe.&lt;br /&gt;
Ed hält sich nun die Ohren und drückt seine Augen so fest zu, wie er nur kann. Gedämpft hört er immernoch das Fiepen und das Schreien und Quietschen der anderen Kinder. Er hört auch noch Geräusche die so klingen, als würde der Bus in einer aktivierten Strottpresse stehen. Er hat Angst, dass der Bus zerquetscht wird, kann aber nicht nachsehen, da das Licht seine Augen verbrennen würde. Er kann diesem Lärm nicht mehr standhalten. Er brüllt vor Schmerzen einen tiefen, kehligen Klageschrei heraus und wird bewusstlos.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wenn Sirenen weinen</title><link>https://www.frightening.de/wenn-sirenen-weinen/</link><pubDate>Tue, 04 Feb 2014 04:31:04 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/wenn-sirenen-weinen/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich habe beschlossen, eine Geschichte zu schreiben. Eine Geschichte, die sicherlich niemandem gefallen wird, und die auch nichts gutes erzählt, aber dennoch eine Geschichte. Ich widme sie vor allem all den Tätern auf der Welt, die bislang glaubten, ihre Verbrechen würden folgenlos bleiben.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Grau! „Was auch sonst?“ dachte Sunny, als er das Rollo seines Fensters hoch zog.&lt;br /&gt;
Es war ja immer grau. Er konnte sich noch daran erinnern, daß seine Mutter ihm früher immer von einem Ort erzählt hatte, an dem der Himmel nicht grau ist. Ein Ort, an dem eine große, runde Sonne hell und warm an einem riesigen, blauen Himmel stand.&lt;br /&gt;
Sie sagte, daß die Sonne so warm sei, daß man in manchen Monaten des Jahres barfuß nach draußen gehen konnte, und keinen Pulli tragen brauchte. Ja, die guten alten Märchen. Natürlich kannte jedes Kind diese Fabel der Sonne und des blauen Himmels, aber niemand glaubte es je. Es war eben eine von vielen Geschichten, die Eltern ihren Kindern am Bettrand erzählten. Es gab keine Sonne. Keinen blauen Himmel. Nicht hier. Nicht in Treesville.&lt;br /&gt;
Dennoch hielten manche Menschen daran fest. Als Hoffnung, vielleicht auf eine bessere Zeit.&lt;br /&gt;
In der Schule hatte er gelernt, daß der graue Himmel und der dicke Nebel, der wie ein gewaltiger Brautschleier über der Stadt hing, mit den Toten kam. Was wäre Treesville ohne seine Toten?&lt;br /&gt;
Vor ein paar hundert Jahren, wo die Fabel der Sonne ihren Ursprung nahm, war die Stadt ein ruhiger, verträumter, kleiner Ort gewesen. Die Menschen waren freundlich und man versuchte einander stets mit einem Lächeln auf den Lippen zu begegnen. Das alles sollte eine grausige Wende nehmen, als die Pest in Treesville einkehrte. In nur ein paar Monaten rottete die Seuche einen Großteil der Einwohner aus und hinterließ nichts weiter, als Tod, Gestank und Trauer. Es gab mehr Gräber auf den Friedhöfen, als gesunde Menschen in den Häusern, und als selbst der Friedhof keinen Platz mehr bot, warfen die Bewohner ihre Toten in den kleinen See, der nicht fern von Treesville, zwischen zwei bewaldeten Hügeln lag.&lt;br /&gt;
Mit dem Tod kam der Nebel.&lt;br /&gt;
Sunny entschloß sich dazu, das Rollo wieder runterzuziehen.&lt;br /&gt;
Manchmal hatte er das Gefühl, daß das alles nicht richtig sein konnte. Daß es nicht der Zustand war, der eigentlich herrschen sollte. Nebel!&lt;br /&gt;
Er ließ sich auf sein Bett fallen und starrte in den blinden Spiegel, der neben den Trümmern eines Schreibtisches nicht fern von ihm in der Zimmerecke stand. Was gäbe er darum, in der Fabel zu leben, die ihm Mutter immer erzählte?&lt;br /&gt;
„Mutter“&lt;br /&gt;
Wer war sie überhaupt? Wann immer er an sie dachte, war es, als wehte ein Hauch von Fliederparfum um seine Nase. Ein vertrauter Geruch, mit dem er eine gewisse Art von kindlicher Geborgenheit verband. Fliederparfum! Es war das einzige, woran er sich erinnerte. Mutter war alles und jeder. Sie hatte die Stimme unzähliger Kinder, die Sunny im Laufe der Zeit sprechen hörte, und ihr Gesicht war ein Zerrbild aus Schatten und Schemen – bedeutungslos und unerreichbar. Sie hatte ihn verlassen.&lt;br /&gt;
Sunnys Knie schmerzte. Er schaute auf die Uhr. Das Essen würde jeden Moment ankommen.&lt;br /&gt;
Jeden zweiten Tag kam ein Pick-Up zum Heim raufgefahren, der den Rest Essen brachte, den Krankenhäuser, Schulen und Seniorenheime übrig hatten.&lt;br /&gt;
Ja, Sunny lebte in einem Heim. Es war kein normales Heim, so wie man es kennt. Es war ein großer, mehrstöckiger Hausblock, ein Stückchen außerhalb der Stadt, den eine schmutzig graue Fassade zierte. Ein hoher, rostiger Gitterzaun grenzte es von der einzigen Straße ab, die nach Treesville hineinführte. Fast niemand wäre je auf die Idee gekommen, diese Straße zu nutzen, denn es gab keinen einzigen vernünftigen Grund, das Heim aufzusuchen, und aus Treesville hinaus fuhr kaum jemand. Menschen, die ihre Kinder dort ablieferten, würden sich nie wieder nach ihnen erkundigen. War es vor vielen Jahren noch ein gutes Internat gewesen, so beschloß der Bürgermeister daraus ein Heim zu machen: Das Heim der Verbannten, und Sunny war einer von ihnen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Silent Hill - Fear of the Flesh: Kapitel VI</title><link>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-vi/</link><pubDate>Tue, 04 Feb 2014 04:27:52 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-vi/</guid><description>&lt;p&gt;Nicole spürte den Steinboden unter sich. Die Luft, die sie umgab, war feucht und warm, es kostete sie Mühe, die Augen zu öffnen. Alles wirkte unscharf und unwirklich, obwohl sie das Gewicht ihrer Brille im Gesicht spüren spüren konnte. Über ihr kauerte eine Gestalt, doch sie konnte nicht erkennen, wer es war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hypnagogische Halluzination. Nicole hatte keine Angst, sowas passierte ihr vier, fünfmal jedes Jahr, schon seit sie ein kleines Kind war. Keine Dämonen aus dem Wandschrank, keine Ausserirdischen, die einen entführen wollten. Nur ein grausamer Streich des Körpers, der nicht auf die Reihe kriegte, wo die Realität endete und der Traum anfing. Wenn sie es nur schaffen würde, einen Finger oder den grossen Zeh zu bewegen, es würde in einer Sekunde vorbei sein.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Silent Hill - Fear of the Flesh: Kapitel IV</title><link>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-iv/</link><pubDate>Tue, 04 Feb 2014 04:24:51 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-iv/</guid><description>&lt;p&gt;Es waren doch nur wenige Minuten vergangen…&lt;br /&gt;
David blinzelte. Vom grossen Lagerfeuer war nicht viel mehr als Glut übergeblieben. Kein Wunder, dass man kaum bis zu den Hütten sehen konnte. Er bückte sich und war hastig einige Holzreste in den Steinkreis. Es war nicht so, dass David sich vor der Dunkelheit fürchtete. Außer, wenn er allein war. Und die Dunkelheit einem das Gefühl gab, zurückzublinzeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Mr. Crabtree? Mr. Crabtree? Hey! Wachen sie auf!“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Michelle hämmerte mit bei den Fäusten gegen die Tür der Hütte. Im Inneren rührte sich nichts, und ihre Hände begannen langsam die Behandlung übelzunehmen. Mit einem leisen Fluch trat sie noch einmal gegen das schwere Eichenholz, welches sich davon allerdings nicht beeindrucken liess. Sie versuchte durch das Fenster zu schauen, irgendetwas lehnte gegen das Glas und versperrte die Sicht. Michelle zögerte kurz. Irgendjemand war ihr doch hier runter gefolgt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Silent Hill - Fear of the Flesh: Kapitel V</title><link>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-v/</link><pubDate>Tue, 04 Feb 2014 04:23:09 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-v/</guid><description>&lt;p&gt;David fuhr sich durch die Haare. Falsch, falsch, das hier war doch einfach nur falsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die beiden hatten die Feuerstelle hinter sich gelassen und waren den Pfad zum Haupthaus zurückgegangen. So oder so würde die restliche Glut in wenigen Stunden heruntergebrannt sein und David spürte nicht das Verlangen, dort im Dunkeln herumzuirren. Auch wenn die Schüler einige Kanister Benzin aus dem Generator abgezeigt hatten, um ihre Interpretation des Infernos in Gang zu kriegen, war der Vorhof des Haupthauses noch hell erleuchtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch das Problem war weder das Licht noch Dunkelheit. Dort, wo das Gelände an der Waldweg kreuzte, über den sie am Nachmittag das Lager erreicht hatten, grenzte eine kleine Schranke die Zufahrt ab. Die Verwaltung befürchtete anscheinend, jemand würde den Vorplatz als Parkgelegenheit missbrauchen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Silent Hill - Fear of the Flesh: Kapitel III</title><link>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-iii/</link><pubDate>Tue, 04 Feb 2014 04:20:01 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-iii/</guid><description>&lt;p&gt;„When you stay home, and meet no people…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Herrentoilette strahlte den eigentümlichen Charme einer heruntergekommenen Autobahnraststätte aus und das kalte Neonlicht der Deckenbeleuchtung schmeichelte dem Anblick keineswegs. Der rauhe Steinboden war stellenweise aufgeplatzt und das Unkraut bahnte sich seinen Weg durch die Ritzen. Das Fliesenmuster an den Wänden kämpfte mit den Unregelmäßigkeiten der Wände, die ein leidlich begabter Handwerker nachträglich an das Hauptgebäude angefügt hatte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Are you forgetting, your vital desires…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn es schon eine gut Stunde hersein mochte, dass die Stimme von Daniel August aus den Lautsprechern schallte, ging David dieses Lied nicht aus dem Kopf. Er lies die schwere Milchglastür hinter sich zufallen und wankte rhytmisch auf die Waschbecken zu. Die Kühle des Raums tat ihm gut. Das große Lagerfeuer und das ein oder andere Importbier hatten seine Wangen zum Glühen gebracht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Silent Hill - Fear of the Flesh: Kapitel II</title><link>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-ii/</link><pubDate>Tue, 04 Feb 2014 04:18:08 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-ii/</guid><description>&lt;p&gt;Der Klang von Patricks Gitarre weckte Nicole. Das in dem 89’er Blue Bird TC überhaupt jemand schlafen konnte, schien auf den ersten Blick befremdlich. Der alte Schulbus ächzte bei jedem kleinen Schlagloch auf der Landstraße als wolle er zusammenbrechen, doch Nicole war diese Art zu reisen gewohnt. Sie streckte sich und lies ihren Blick über die Reisegesellschaft schweifen. Die Abschlussklasse der Newshire High zählte gerade einmal zwölf Schüler, Mr.Crabtree und den Busfahrer natürlich nicht mitgezählt. Shelly, ihre Sitznachbarin, hatte sich zu der Traube der anderen Schülerinnen gesellt, die schwer damit beschäftigt waren, die Kunstfertigkeit des jungen Mannes mit dem Seiteninstrument zu bewundern. Welchen Zauber er auch immer auf ihr Geschlecht ausüben mochte, Nicole war anscheinend dagegen immun. Auch Michelle war nicht zu sehen, warscheinlich lag sie auf einem der Bänke und versuchte auch, etwas Schlaf nachzuholen. David saß hinten, neben einem unscheinbarem Jungen mit dem Namen Robert, den alle Juicy nannten. Die Gründe dafür waren ihr bisher verborgen geblieben, und sie hatte auch nicht das Gefühl, dass sich daran was ändern würde, bis sie aus Newshire verschwinden und auf anständige Universität gehen würde. David schien in ein Videospiel vertieft und durch seine grossen Kopfhörer nichts von der Welt um ihn herum mitzukriegen. Sie lachte innerlich bei dem Gedanken, dass er von ihren Mitschülern wohl noch am besten nachempfinden könnte, wie es sich anfühlte, wenn…&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Silent Hill - Fear of the Flesh: Kapitel I</title><link>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-i/</link><pubDate>Tue, 04 Feb 2014 04:15:44 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/silent-hill-fear-of-the-flesh-kapitel-i/</guid><description>&lt;p&gt;„Bis Morgen, Phil.“&lt;br /&gt;
„Bis Morgen, Ms. Mason.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Abendsonne, die durch die hohen Fensterscheiben in die Flure der Newshire Highschool schien, tauchte das Innere des Gebäudes in einen verträumten Schimmer. Weder die kleinen Risse im Putz, noch der dunkle Fleck an der Decke, die Mr.Hayleys Klasse im Werkraum hinterlassen hatte, konnten diesen Anblick trüben. Kaum war die junge Frau durch den Eingang verschwunden, griff Phil wieder nach seinem Besen und setzte den Weg durch sein kleines Reich fort. Zwanzig Jahre war er jetzt Hausmeister an der Schule. Ein ruhiger Job, Newshire zählte kaum zehntausen Seelen und somit waren Phil die Probleme seiner Kollegen in Boston oder Vermont unbekannt. Vielleicht waren sie auch nur einfacher zu übersehen.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>