<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Superlevel on Frightening - play with your fears</title><link>https://www.frightening.de/tags/superlevel/</link><description>Recent content in Superlevel on Frightening - play with your fears</description><generator>Hugo</generator><language>de-de</language><lastBuildDate>Fri, 25 May 2018 14:41:43 +0100</lastBuildDate><atom:link href="https://www.frightening.de/tags/superlevel/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Die metallene Hölle: Weshalb mir Silent Hill Angst macht</title><link>https://www.frightening.de/die-metallene-hoelle-weshalb-mir-silent-hill-angst-macht/</link><pubDate>Tue, 19 Nov 2013 06:47:38 +0100</pubDate><guid>https://www.frightening.de/die-metallene-hoelle-weshalb-mir-silent-hill-angst-macht/</guid><description>&lt;p&gt;Vor einigen Jahren brannte in Dortmund manchmal lichterloh der Abendhimmel. Orangenes Licht strahlte über den Dächern sämtlicher Vororte und ließ für einen Moment den Eindruck erwecken, die Stadt wäre wie Rom in Flammen aufgegangen. Verunsichert blickten meine Kinderaugen damals gen Himmel und ich erwartete den Regen von Asche und brennenden Gegenständen. „&amp;lt;em&amp;gt;Nun wird die Welt zerbrechen.&amp;lt;/em&amp;gt;“ dachte mein naives Ich, doch stattdessen erlosch das Licht nach einigen Minuten wieder und das Firmament wurde nur noch von der urbanen Aura elektrischer Lampen bestrahlt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wann immer das Eisen- und Stahlwerk der Hoesch AG ihren Hochofen anstocherte: Alle Bürger von Dortmund konnten es am Himmel sehen. Mein kleiner Verstand von acht Jahren konnte diese Eindrücke nicht richtig verarbeiten. Für mich war das gesamte Hoesch-Gelände ein Hort unbekannter Mächte, die ihre Tentakel in Form von zahlreichen, durch die gesamte Stadt gelegte Rohrleitungen ausfuhr und daher für mich immer präsent war. Eine dieser Leitungen führte durch einen Wald, in dem ich oft mit meinen Freunden spielte. Eine Mutprobe bestand eines Tages darin, nah an dieses Rohr heranzugehen und es mit der Hand zu berühren. Als ich die Oberfläche spürte, schoss wie ein Blitz eine Emotion durch meinen Körper, die ich nicht verstand, aber mir deutlich signalisierte: Lass los! Sekundenlang muss ich dem Glucksen und Rauschen aus dem Inneren gelauscht haben, bevor mein Verstand die Verwirrung in Panik verwandelte und ich den Hügel hinab stürmte.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>